Seite auswählen

Als Mareike Richter-Kohl zu einer Audienz im Erzbistum Freiburg eingeladen war, durfte sie mit dem Auto vorfahren. Hätte Sie doch nur einmal den Blick zu Boden gerichtet. Ihr Auto konnte anschliessend nur durch Unterstützung wieder auf die Fahrbahn gebracht werden.

Sie fuhr in eines der vielen Freiburger „Bächle“.

Eine Legende besagt, wer in eines der Bächle hineintritt eine Freiburgerin oder einen Freiburger heiraten muss.

Im 12. Jh. sind die Bächle das erste mal schriftlich erwähnt. Nicht ganz sicher ist der Hauptgrund für deren Existenz. Sicher ist, dass sie zur Entwässerung, Müllentsorgung und allgemeinen Wasserzufuhr eingesetzt wurden. Das Wasser in den Kanälen kommt von der Dreisam. Früher verliefen die meisten der Bächle in der Mitte des Weges. Nach und nach wurden sie zu Gunsten der allgemeinen Mobilität an den Rand der Wege verlegt. Manche sind mit Abdeckungen versehen. Im Sommer sieht man hin und wieder einen barfüssigen sich Abkühlung verschaffen.

Die Verletzungen durch unachtsames gehen in Freiburg sind angeblich ziemlich gering.

So, nun wissen Sie ein wenig mehr über Freiburg. Beim nächsten Besuch von Freiburg schauen Sie nicht nur nach oben.